Für "MDR um 11" unterwegs

Themen im September

Digitale Hilfe der Uniklinik Dresden. Neue App soll traumatisierten Bundeswehrsoldaten mehr Sicherheit und Orientierung nach ihrer Rückkehr geben.

Um Soldaten nach belastenden Einsätzen bestmöglich zu unterstützen, hat die Uniklinik Dresden eine Smartphone-App entwickelt. Die Software "CoachPTBS" soll bei psychischen Einsatzfolgestörungen, Betroffenen und ihren Angehörigen die Hilfesuche erleichtern. In den Kategorien Informieren, Symptome bearbeiten, Selbsteinschätzung, Stimmungslogbuch und Unterstützung finden, können sich die Betroffenen umfangreich über das Krankheitsbild informieren und den eigenen Gesundheitszustand überprüfen. Seit dem Afghanistan-Einsatz sind posttraumatische Belastungsstörungen auch in der Deutschen Bundeswehr ein wichtiges Thema. Dennoch sind sich Soldaten nach Auslandseinsätzen nicht immer sicher, ob sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Um diese Hemmschwelle zu senken, bietet die App ein umfangreiches Angebot zur besseren Orientierung und Alltagsintegration. Mehr dazu am 27.09.2016 bei MDR um 11

Alternative für vergessene Landbürger. "Mitfahrbänke" in Sachsen.

Kaum noch eine Busverbindung, selbst der Rufbus wurde eingestellt, wer kein Auto hat, sitzt fest. Die Idee der "Mitfahrbänke" brachte die Lösung und wurde dankend angenommen. Autofahrer aus der Region zeigen sich solidarisch und nehmen überwiegend ältere Bewohner mit. «Mitfahrbänke» sind in Gebieten mit ausgedünntem Personennahverkehr zu finden und gehören bundesweit zu Initiativen in strukturschwachen Regionen. Dabei setzen die Kommunen auf Nachbarschaftshilfe. Wer auf der Bank Platz nimmt,möchte mitgenommen werden.

Mehr dazu in einem Beitrag bei "MDR um 11"

Frau "All gegenwärtig". Die Wissenschaftlerin Dr. Thorid Zierold aus Sachsen will auf die ISS.

Es wird Zeit, dass nach 10 Männern und einer Frau mal wieder eine Frau mit zu den Sternen fliegt, das dachte sich wohl Dr. Thorid Zierold aus Sachsen, als sie sich für die Mission auf der ISS bewarb. Und ihre Chancen stehen gut, von 408 Bewerberinnen sind bereits 90 weiter, sie ist dabei. Einige ihrer Forschungsgegenstände waren bereits auf der ISS. Die leidenschaftliche Wissenschaftlerin, die an der TU Bergakademie Freiberg in Geoökologie promovierte, will unbedingt dabei sein. Eine Initiative plant noch vor 2020 die erste deutsche Frau ins All zu schicken. Der große Reiz der Wissenschaftlerin liegt darin ihre Forschungsarbeit weiter fortzusetzen. Wie sie sich auf einen möglichen Flug ins All vorbereitet und was sie dort oben machen will, zeigen wir in einem Beitrag und sprechen mit ihr im Studio über ihr Projekt am 14.10.2016 bei MDR um 11.